Bauhilfsgewerbe kämpft trotz positivem Geschäftsjahr an mehreren Fronten

Für das Niederösterreichische Bauhilfsgewerbe ist das Geschäftsjahr 2018 durchwegs positiv, wegen der guten Auftragslage teilweise sogar an der Grenze der Belastbarkeit der Unternehmen und ihrer  Mitarbeiter verlaufen. „Ich hoffe, dass diese Entwicklung auch heuer in gleichem Ausmaß weitergeht“, erklärte Irene Wedl-Kogler, Bundes- und Landesinnungsmeisterin in der Wirtschaftskammer, dem NÖ Wirtschaftspressedienst.

Ein großes Problem der Branche hingegen sieht sie in den extremen Schwankungen der Auftragsvergabe. „So gut es auch derzeit aussieht, eine kontinuierliche Auftragsvergabe ist weiterhin nicht gewährleistet“, sagt sie. Irene Wedl-Kogler fordert daher mit Nachdruck, dass öffentliche und gemeinnützige Aufträge nicht nur in der Saison vergeben werden. „Diese Auftragsvergabe muss ausgewogen gesteuert werden, um das Entstehen von Auftragslücken zu vermeiden.“

Auch den anhaltenden Konkurrenzdruck aus den ehemaligen Oststaaten zu ungleichen Bedingungen nennt sie ein Problem. „Es müssten rigorose Kontrollen der Arbeitsmarktbehelfe, des Arbeitnehmerschutzes sowie der Bestimmungen der Gewerbeordnung durchgeführt werden“, mahnt die Innungsmeisterin. „Zudem macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar, und er wird uns in den nächsten Jahren immer mehr beschäftigen. Dem entgegen zu wirken, ist eine wichtige Aufgabe für die Zukunft. Und auch die Senkung der Lohnnebenkosten bleibt eine aktuelle Forderung.“

Von der Bundesregierung erwartet sie, dass KMU, die immerhin 90 Prozent der Betriebe ausmachen und 70 Prozent der Arbeitnehmer beschäftigen, bei den Aufträgen vermehrt zum Zug kommen. Veränderungen will sie „mit Bedacht und Vorausschau herbeigeführt“ wissen und Maßnahmen so gesetzt, „dass sie länger als bis zur nächsten Wahl Bestand haben.“

Beim Thema Digitalisierung mahnt Irene Wedl-Kogler zur Vorsicht: „Die Digitalisierung muss als Chance für Verbesserungen gesehen werden und nicht als Ersatz für unsere Arbeitsplätze, insbesondere nicht für Arbeitsplätze von Menschen, die anderwärtig nicht mehr einsetzbar sind.“

Die Fachgruppe des NÖ Bauhilfsgewerbes besteht aus 23 Berufsgruppen. Dazu gehören Tiefbohrunternehmer, Gerüstverleiher, Stukkateure und Trockenausbauer ebenso wie Betonwarenerzeuger, Pflasterer, Steinbildhauer, Sand-, Kies- und Schottererzeuger. Zurzeit beschäftigen 2.326 aktive Mitgliedsbetriebe an 2.477 Betriebsstandorten 7.095 Mitarbeiter mit 72 in Ausbildung stehenden Lehrlingen. (dsh)


2019-02-11 08:50
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