Bürgerinnenbeirat Flughafen Salzburg (BBFS) wirkt

BBFS im Auftrag der Landesregierung seit 5 Jahren für Nachbarn des Flughafens aktiv / Prüfung von Konsens-Vorschlägen des BBFS / Rabatte für Schulungsflüge fallen weg / Diverse Umweltmaßnahmen umgesetzt / Mit kleinen Schritten zum großen Ziel: Lärm- und umweltschonende Maßnahmen

Am 21. Oktober 2014 war es soweit und die gemeinsame Geschäftsordnung des BBFS (Bürger- und Bürger*innenbeirat Flughafen Salzburg) wurde verabschiedet. Mittlerweile hat dieses Bürgergremium in zahlreichen Sitzungen getagt und viele Anregungen aus dem BBFS konnten von Experten geprüft und zum überwiegenden Teil umgesetzt werden. Der Flughafen pflegt ein transparentes und offenes Gesprächsklima mit seinen Nachbarn und Beschwerden und Wünsche aus der Bevölkerung werden sehr ernst genommen!

„Vor 5 Jahren hat der BBFS seine Arbeit auf Wunsch der Landesregierung aufgenommen, um die Interessen der Bevölkerung rund um den Salzburg Airport zu vertreten. Es freut mich sehr, dass die Zusammenarbeit auf Augenhöhe unter den BBFS Mitgliedern gut funktioniert und mittlerweile die intensive Arbeit Früchte getragen hat,“ gratuliert FlughafenAufsichtsratsvorsitzender Landeshauptmann Stellvertreter Dr. Christian Stöckl den anwesenden BBFS Mitgliedern. Im Gründungsjahr bestanden die Mitglieder des BBFS übrigens aus Vertretern der Anrainerschutzverbände Salzburg und Bayern, Vertretern der Anrainergemeinden Salzburgs und Bayerns, Vertretern der kommerziellen Fluglinien, der Austro Control GmbH, den Eigentümern Land und Stadt Salzburg sowie Vertretern der Salzburger Flughafen GmbH. Im Jahr 2016 haben sich die Vertreter der deutschen Seite aus dem Gremium zurückgezogen. „Heute möchte ich mich speziell bei den Menschen bedanken, die sich in zahlreichen und unbezahlten Stunden ehrenamtlich für die Anliegen der Bevölkerung eingesetzt haben. Es ist keine Selbstverständlichkeit, seine Freizeit bei Klausuren und Sitzungen zu verbringen,“ so Stöckl weiter.

Im BBFS sind die unterschiedlichsten Interessenslagen vieler Beteiligter beheimatet. „Gemeinsam“ ist hier das Credo, denn alle Mitglieder suchen im Konsens Lösungen für Konflikte rund um den Luftverkehr. Damit alle Beteiligten offen Wünsche, Anträge und Beschwerden einbringen können, wurde eine externe, überparteiliche, Mediatorin als Moderatorin der Sitzungen eingesetzt. Zusätzlich bieten Experten aus der Luftfahrtbranche ergänzende Informationen an, die als Basis für Lösungsfindungen dienen können.

„Es ist klar, dass sich bei einigen Punkten und Diskussionen die Interessen und Sichtweisen der Mitglieder im BBFS überschneiden,“ meint DI Rudolf Lipold, Flughafen-Direktor Stellvertreter und dauerhaftes Mitglied im BBFS. Lösungsansätze müssen innerhalb des BBFS öfters diskutiert werden, bevor ein gemeinsamer Weg im Konsens gefunden werden kann. „Gerade diese unterschiedlichen Sichtweisen sind wichtig! Bedürfnisse aller zu hören und Rahmenbedingungen, in denen sich die Luftfahrt bewegt, zu verstehen, sind die Basis für Veränderungen,“ so Lipold weiter.

Einer dieser kontrovers diskutierten Schritte zur Entlastung der Bevölkerung konnte erst vor kurzem finalisiert werden und mündete in einer Umstellung der Entgeltordung für Schulungsflüge. Oft wurde kritisiert, dass die Schulungsflüge in der Platzrunde des Salzburger Luftraumes durch Rabattierungen zusätzlich unterstützt werden. Es war ein klar definierter Wunsch des BBFS, die Regeln für die allgemeine Luftfahrt deutlich zu schärfen. Dieser Thematik hat sich die Flughafengeschäftsführung angenommen und eine Novellierung der Entgeltordung beschlossen. „Ich weiß, dass die einzelnen Schritte klein sind, aber es sind sehr viele und sie führen zum gemeinsamen größeren Ziel - dem Lärm- und Umweltschutz. Verbote von Schulungsflügen in den Platzrunden an Sonn- und Feiertagen haben wir ja schon in der Vergangenheit eingeführt. Mit der Novellierung der Entgeltordnung wurde jetzt auf Vorschlag des BBFS ein weiterer, wichtiger Schritt getan. Das gute Verhältnis mit unseren Flughafennachbarn ist mir sehr wichtig, auch im Bewusstsein, dass diese Entgelte-Änderung in der Allgemeinen Luftfahrt nicht von allen begrüßt wird“ so Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer.

Was ändert sich?

Die alte Regelung sah vor, dass Schulungsflüge (Flugzeuge bis 5 Tonnen Gewicht) von Luftbeförderungsunternehmen zum Zwecke der Ausbildung für Einweisungsflüge, Schul- und Trainingsflüge und zum Zwecke der Ausbildung in der Allgemeinen Luftfahrt zum Erwerb oder zur Erweiterung eines Privat-/Berufspilotenscheines zu 50% rabattiert wurden. Diese Ermäßigungen werden in Zukunft nicht mehr gewährt!

Was geschieht mit dem zusätzlich eingenommen Entgelt?

Es wird nicht daran gedacht, diese zusätzlichen Einnahmen, die durch Auflösung des Rabattierungssystems generiert werden, einfach in den Konzern einfließen zu lassen. Diese Gelder sollen künftig sinnstiftend für lärm- und emissionsschützende Maßnahmen verwendet werden. „Wenn man die vergangenen Jahre als Berechnungsbasis heranzieht, kommen hier rund 60.000 Euro zusammen. Mit diesem Geld können Projekte am Standort realisiert werden, die Umwelt, Natur und Menschen zugutekommen. Von Photovoltaikanlagen, umwelttechnischen Erneuerungen, Lärmschutzwall bis hin zum Schallschutztopf ist vieles denkbar,“ so Bettina Ganghofer

Das Umweltverständnis der Salzburger Flughafen GmbH

Die Salzburger Flughafen GmbH ist sich ihrer Verantwortung gegenüber Umwelt und Nachbarn sehr wohl bewusst und versucht, durch umwelt- und sozialverträgliches Handeln dem Prinzip einer nachhaltigen Entwicklung zu folgen. Für moderne Unternehmen muss es heute selbstverständlich sein, natürliche Ressourcen so effizient und schonend wie möglich einzusetzen und ökologisch nachhaltig zu handeln. Der stromsparende Händetrockner in den WC-Anlagen, ein toller Elektro-Fuhrpark, eine wasserlose Reinigung, eine ISO 14001 und ISO 50001 Zertifizierung, oder etwa neue lärmmindernde An- und Abflugverfahren sind nur ein Teil der Umweltmaßnahmen am Salzburg Airport. Wichtig ist es auch, die Menschen, die am Flughafen arbeiten, für umweltschonende Maßnahmen zu begeistern, damit diese die Ideen für den Schutz der Umwelt auch mit nach Hause nehmen.


2019-10-28 07:10
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