Wie viel Grund und Boden in Niederösterreich kosten

Gerade einmal vier Euro kostet der Quadratmeter Baugrund für ein Ein- oder Zweifamilienhaus in Ludweis-Aigen im Bezirk Waidhofen/Thaya, in Langschlag im Bezirk Zwettl sowie in Nappersdorf-Kammersdorf im Bezirk Hollabrunn. Das sind die niedrigsten Grundstückspreise in Niederösterreich. Gemeinsam ist diesen drei Gemeinden, dass sie in peripheren Regionen ohne taugliche Anbindung an das hochrangige Straßennetz liegen.

Im Waldviertel kaum teurer ist der Boden auch in der Gemeinde Reingers im Bezirk Gmünd mit fünf Euro. Sieben Euro zahlt man in Röhrenbach und Eisgarn sowie acht Euro pro Quadratmeter in Eggern, Göpfritz an der Wild, Japons und Waldhausen. Die teuerste Gemeinde des Waldviertels beim Grunderwerb ist die Stadt Krems in den Lagen Weinzierl, Mitterau und Am Steindl mit bis zu 310 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von den Wachau-Gemeinden Weißenkirchen mit 300 Euro und Dürnstein mit 272 Euro.

Die genannten Zahlen über die zurzeit auf dem Markt gehandelten Grundstückspreise gehen aus Preisangaben von Gemeinden und Maklern, echten Kaufpreisdaten aus den Grundbüchern sowie statistischen Berechnungen der Technischen Universität Wien hervor. Veröffentlicht wurden sie im Wirtschaftsmagazin „Gewinn“. Der NÖ Wirtschaftspressedienst hat die für das Bundesland Niederösterreich markantesten Ergebnisse der Studie unter die Lupe genommen.

Ebenso wie im Waldviertel geht auch im Weinviertel die Schere zwischen billigen und teuren Grundstücken weit auseinander. In der im Bezirk Mistelbach gelegenen Gemeinde Gaubitsch kostet der Quadratmeter Baugrund lediglich sieben Euro. In Zellerndorf sind es acht sowie in Fallbach neun Euro pro Quadratmeter. Die teuersten Gemeinden für Grundkäufer im Weinviertel liegen im Bezirk Korneuburg: Hier führen das Duo Langenzersdorf und Stadt Korneuburg ex aequo mit jeweils 600 Euro das Ranking an, gefolgt von dem Trio Bisamberg, Hagenbrunn und Gerasdorf mit jeweils 500 Euro.

Im Mostviertel erstreckt sich die Bandbreite der Grundstückspreise von 15 und 23 Euro pro Quadratmeter, die in den Pielachtal-Gemeinden Puchenstuben und Schwarzenbach bezahlt werden, bis zu 225 Euro in der Bezirkshauptstadt Amstetten. Dort ist es im Zentrum, in der Parksiedlung und am Kreuzberg am teuersten.

Im Zentralraum regelrecht explodiert sind die Grundstückspreise in der Stadt Tulln, wo man für einen Quadratmeter Baugrund mittlerweile bis zu 400 Euro bezahlen muss. Interessant auch die Ergebnisse aus der NÖ Landeshauptstadt St. Pölten. Hier kann man einen Quadratmeter Baugrund um 70 Euro am billigsten in den Stadtteilen Radlberg und Viehofen kaufen. Am Eisberg und am Kupferbrunnberg hingegen geht das Preisband bis zu 200 Euro hinauf.

Im Industrieviertel kostet ein Quadratmeter Baugrund für ein Ein- oder Zweifamilienhaus nur 19 Euro im Gemeindegebiet von Schwarzenbach in der Buckligen Welt. Hingegen sind im Zehnerviertel in der Stadt Wiener Neustadt 250 Euro zu bezahlen. Am Seegrund in Oberwaltersdorf werden sogar 450 Euro verlangt.

Das exklusivste Pflaster Niederösterreichs findet man erwartungsgemäß im südlichen und westlichen „Speckgürtel“ der Bundeshauptstadt Wien. Die Gemeinden Perchtoldsdorf und Hinterbrühl bieten mit jeweils 1.000 Euro pro Quadratmeter die teuersten Grundstücke im Land. Dahinter rangiert die Stadt Klosterneuburg, wo ein Quadratmeter Baugrund in Weidling 950 Euro, in den Lagen Ölberg und Buchenberg jeweils 825 Euro kostet. Dann folgen das Zentrum der Stadt Mödling und Maria Enzersdorf mit jeweils 800 Euro, der Seegrund in Leopoldsdorf mit 750 Euro, die Villengegend am Mitterberg in Baden mit 720 Euro sowie Gießhübl und Brunn am Gebirge mit jeweils 700 Euro. (mm)


2019-05-07 07:13
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